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Übung Engelfried

Am Montag den 5.10.2015 bekam die Freiwillige Feuerwehr Obertürkheim wieder die Gelegenheit, in einer der in Obertürkheim ansässigen Firmen zu üben. Diesmal hatte sich die Fa. Stahlbau Engelfried bereit erklärt, Ihre Gebäude für eine Übung bereitzustellen. Angenommen wurde, dass es bei Arbeiten in der Werkstatt zu einer Verpuffung gekommen sei. Zwei Mitarbeiter wurden noch im Gebäude vermisst. Um das Ganze auch realitätsnah dazustellen, war das gesamte Werkstattgebäude in der Bergstaffelstrasse 18 mittels einer Nebelmaschine verraucht worden. So traf kurz nach 19:00 Uhr das erste Fahrzeug an der Einsatzstelle ein. Juniorchef Marian Engelfried erklärte den Einsatzkräften kurz, was passiert war und schon waren die ersten Befehle zu hören. Routiniert wurde die Wasserversorgung aufgebaut, während sich der Angriffstrupp mit Atemschutz ausrüstete, um nach den beiden vermissten Personen zu suchen. Beim Aufbau der Wasserversorgung zeigten sich die ersten Schwierigkeiten, da 2 Hydranten, die sich in der Nähe befanden, von Fahrzeugen zugeparkt waren. Dadurch musste eine 100 m lange Leitung gelegt werden, um die Wasserversorgung sicherzustellen. Mittlerweile hatte der Angriffstrupp begonnen, die Werkstatt nach den Vermissten abzusuchen. Dabei wurde festgestellt, dass es im Gebäude auch noch einen Abgang nach unten gab. Auf Nachfrage wurde dies bestätigt und auch eine weitere Zugangsmöglichkeit hinter dem Haus gezeigt. Um eine schnelle Rettung der Vermissten zu gewährleisten, rüstete sich ein zweiter Trupp mit Atemschutz aus und begann dann, durch diesen Zugang das Untergeschoss zu durchsuchen. Durch den Einsatz von 2 Trupps konnten dann auch die beiden Verletzten schnell gefunden und gerettet werden. Nach der Rettung ging es nun an die Brandbekämpfung. Der Brandherd war aber auch schnell gefunden und abgelöscht.

 

Bevor nun alle Schläuche und eingesetzten Geräte zurückgebaut wurden, griffen die Feuerwehrleute erst zum bereitgestellten Wasser, denn durch die über 20 kg schweren Ausrüstung, die unter Atemschutz getragen werden muss, kommt es zu einem großen Flüssigkeitsverlust. Bei der anschließenden Begehung des Objekts wurden viele versteckte Gefahren entdeckt, die bei einem Einsatz in einem solchen Objekt lauern können. Neben den Maschinen sind dies auch die gelagerten Materialien als auch Reinigungs- und Schmiermittel, die im Brandfall zu Herausforderungen werden können.  Deswegen sind solche Übungen immer wichtiger, um im Ernstfall auf diese Gefahren vorbereitet zu sein.

 

 Ein ganz besonderer Dank gilt Gerhard und Marian Engelfried, die der Obertürkheimer Wehr Ihre Räume in der Bergstaffelstrasse für die Übung zur Verfügung gestellt hatten und auch noch bei der Übung als Unfallmelder vor Ort agierten. Es ist heute nicht mehr selbstverständlich, dass jemand sich abends bereit erklärt, seinen Betrieb für eine Übung zur Verfügung zu stellen und dann auch noch bei der Durchführung unterstützt. Dafür vielen Dank! Auch nehmen die Feuerwehrmänner gerne die Einladung für eine weitere Übung in den Gebäuden der Firma Stahlbau Engelfried in der Hafenbahnstrasse an, die ja auch zum Einsatzgebiet der Obertürkheimer Wehr gehört.

 

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G.P.

 

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Kellerbrand

Es ist ein ruhiger Samstagnachmittag. Das Thermometer zeigt knapp 40°C und jeder sucht den Schatten.

Aber auf dem Gelände der Firma Elektro-Ortlieb scheint etwas nicht zu stimmen. Dunkler Rauch steigt auf und dann sieht man 4 Personen vor dem Haus stehen. Auch aus dem Kelleraufgang steigen nun Rauchwolken auf. Jetzt ist jedem klar, hier stimmt etwas nicht. Schnell wird ein Notruf abgesetzt und keine 5 Minuten später steht das erste Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Stuttgart, Abt. Obertürkheim vor dem Anwesen in der Raichbergstrasse.

Es sind kurz Kommandos zu hören und schon wird eine Wasserversorgung aufgebaut, während 2 Feuerwehrleute mit Schlauchtragekörben Richtung Hinterhaus unterwegs sind.

Durch den Chef Markus Ortlieb erfahren die Feuerwehrmänner, dass noch 2 Personen im Keller vermisst werden. „Angriffsgrupp mit erstem Rohr zur Menschenrettung über die Treppe ins 2. Untergeschoss vor!“. Es dauert nicht lange und die erste Person, die sich noch nach oben retten wollte, wird auf der Treppe gefunden. Ihre linke Gesichtshälfte zeigt schwere Verbrennungen. Schnell aber doch mit größter Vorsicht wird die Person gerettet und den Kameraden vor dem Gebäude übergeben.

Mittlerweile hat sich auch ein zweiter Trupp mit Atemschutz vor dem Gebäude positioniert.

Über Funk kommt die Meldung, dass auch die zweite Person gefunden wurde. Während diese nun vom ersten Trupp gerettet wird, geht der 2. Trupp unter Atemschutz ins Gebäude vor, um die Löscharbeiten zu übernehmen. Die erste Person liegt erstversorgt im Schatten auf einer Trage, während die 2. Person aus dem Gebäude getragen wird. Und in diesem Augenblick wird es auch den zahlreichen Zuschauern, die sich mittlerweile eingefunden haben, klar, dass sich es nur um eine Alarmübung handelt, denn die Person ist ein 70 kg schwerer Dummy in Arbeitskleidung.

Nach der Meldung „Feuer aus!“ wird noch die Belüftung sichergestellt, damit die Kellerräume wieder rauchfrei sind.
Dies ist wichtig, denn bei  der anschließenden Begehung konnte sich  jeder der Feuerwehrmänner bei Licht die Besonderheiten des Kellers und die damit verbundenen Gefahren anschauen. Die einhellige Meinung war, dass bei einem Kellerbrand durch z.B. abgestellte Möbel, Kartons oder auch Gasflaschen Gefahren lauern, die zum einen eine erhöhte Brandlast darstellen und zum anderen auch Wege versperren können und das hierbei der Eigenschutz wichtiger denn je ist. Zusammenfassend sei gesagt, dass solche Szenarien in nächster Zeit immer wieder in den Übungsbetrieb eingebaut werden, denn die Erfahrungen, die dabei gesammelt werden können, sind auch bei anderen Brandeinsätzen sehr hilfreich.


Bevor nun alle Schläuche und eingesetzten Geräte zurückgebaut werden, greifen die Feuerwehrleute erst zum bereitgestellten Wasser, denn bei den hohen Außentemperaturen und der über 20 kg schweren Ausrüstung, die unter Atemschutz getragen werden muss, ist alles nassgeschwitzt. Und es möchte keiner, dass aus der Übung doch noch ein echter Einsatz wird.


Viele Anwohner nutzen auch die Gelegenheit, um mit den Feuerwehrleuten ins Gespräch zu kommen und sich über Brandschutzthemen zu informieren oder sich auch nur die Ausrüstung und deren Einsatzmöglichkeiten anzuschauen.


Ein ganz besonderer Dank geht an die Firma Elektro-Ortlieb, zum einen für die Möglichkeit, in den Räumen Ihres Betriebs üben zu können als auch für die Bereitschaft, dies an einem Samstagnachmittag, wo jeder bei den Außentemperaturen lieber ins Freibad gegangen wäre, möglich zu machen. Wir sind hierfür sehr dankbar, denn nur so sind wir in der Lage, durch die Ortskenntnisse, die man während einer Übung erlangt, im Ernstfall schnell und wirkungsvoll aktiv werden zu können.

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Autor: G.P.

Bilder: Blaulichtreport Stuttgart

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Großstadtretter

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Jugendfeuerwehr Stuttgart hatten wir, die Jugendfeuerwehr Obertürkheim, Anfang Juni die Möglichkeit uns die Hauptrettungswache des Deutschen Roten Kreuz in Stuttgart anzuschauen.

Und so stehen wir schließlich an einem Mittwoch-Abend vor einem ziemlich unscheinbaren Gebäude mitten an einer der Hauptverkehrsstraßen in Stuttgart. Einzig das große graue Tor könnte einen Hinweis darauf geben, dass sich darin eine Rettungswache befindet…Am Eingang werden wir von Tobias empfangen, Tobias ist Rettungssanitäter beim DRK – das ist übrigens die Abkürzung für Deutsches Rotes Kreuz – Er wird uns heute die Hauptrettungswache zeigen.

Gleich neben dem Eingang sind die Wäschefächer für die Rettungskräfte denn im Dienst müssen alle Ihre Uniform tragen. Nachdem man seine Wäsche für den Tag aus seinem Fach genommen hat begibt man sich zum umziehen in die Umkleiden im 1. & 2. Stock. Dort hat jeder Mitarbeiter einen großen Spind um seine Klamotten aufzuhängen und um persönliche Sachen sicher zu verwahren. In Stuttgart tragen die Mitarbeiter des Rettungsdienstes übrigens eine dunkelblaue Hose, ein weißes Polo sowie eine rote Jacke mit dem Logo des DRK auf dem Rücken.

An den Wäschespinden vorbei, auf dem Weg in die Fahrzeughalle, fallen uns links und rechts jeweils zwei unscheinbare Türen auf, beide abgeschlossen. Tobias erklärt uns, dass sich hinter den Türen die Dekontaminationsduschen befinden. Wenn ein Patient eine hochansteckende Krankheit hat müssen sich die Rettungskräfte die Ihn behandelt haben nach dem Einsatz dort duschen um keine Erreger zu verteilen. Ansteckende Krankheiten verstecken sich übrigens hinter ziemlich komischen Buchstabenkombinationen. Wer hätte gedacht, dass „TBC“ hochinfektiös ist?

Keine 15 Meter weiter stehen wir im Vorraum zur Fahrzeughalle. Ein Monitor an der Wand zeigt alle Krankenhäuser in Stuttgart und gibt Informationen darüber ob ein Krankenhaus noch Notfallpatienten aufnehmen kann oder nicht. Hier finden sich auch die Schlüssel für die ganzen Fahrzeuge die wir gleich in der Fahrzeughalle sehen werden, natürlich liegen die Schlüssel nicht einfach so rum sondern sind gut gesichert in einem Tresor, der sich nur mit einem Chip öffnen lässt den jeder Mitarbeiter am Schlüsselbund trägt.

Aber jetzt wollen wir natürlich endlich in die Fahrzeughalle!

Tobias öffnet die Tür – WOW – uns bleibt die Sprache weg. In mehreren Reihen stehen hier kleine und große Einsatzfahrzeuge. Ein beeindruckendes Bild. Unser Staunen wird durch einen lauten Gong gefolgt von einer Durchsage unterbrochen – „Kreislaufstillstand“ – jetzt geht alles ganz schnell. Kreislaufstillstand bedeutet nämlich, dass bei dem Patienten das Herz nicht mehr schlägt und er reanimiert werden muss. Und bei so einem Notfall zählt jede Minute. Auch wir lernen in regelmäßigen Abständen wie man eine „Laien-Reanimation“ durchführt. Das Tor geht auf, ein Rettungswagen düst mir Blaulicht und Martinshorn raus in den abendlichen Berufsverkehr. Blaulicht und Martinshorn braucht er, da die Retter schnellst möglich zu dem Patienten kommen müssen.

Endlich schließt Tobias einen der Rettungswagen (RTW) auf. Er öffnet die große Seitentür und wir dürfen in den hinteren Teil des RTW steigen, wo die Patienten behandelt und transportiert werden. Es gibt viel zu sehen, eine Beatmungsgerät, die Trage, viele Schubladen und Fächer, ein EKG mit Defibrillator und vieles mehr. All dies wird benötigt um eine verletzte Person versorgen zu können. Das Highlight war als Lea ein kleines EKG angelegt wurde. Ein EKG macht es möglich die Aktivitäten des Herzens als Zacken und Kurven auf einem Bildschirm darzustellen. Und so konnten wir alle Leas Herzschlag beobachten.

Besonders spannend war natürlich auch der Rettungswagen der speziell für Frühgeborene und kleine Babys gebaut wurde. Er beinhaltet Technik die aussieht, als wäre sie von einem Raumschiff. Aber diese spezielle und sehr teure Technik hat schon so manchem Säugling das Leben gerettet. Transportiert werden die kleinen Patienten in einem „Inkubator“. Dort drin ist es schön warm und kuschelig.

Auf der Rettungswache gibt es aber auch noch diverse Sonderfahrzeuge – Der Einsatzleitwagen des OrgL (und damit ist nicht das rießige Instrument sondern der „Organisatorische Leiter“ gemeint), spezielle Fahrzeuge zur Rückholung von Patienten aus dem Ausland und sogar ein Rettungswagen mit dem man zum Beispiel gefahrlos Ebola-Patienten transportieren könnte ohne das die Umwelt gefährdet wird. Und ein „Intensivtransportwagen“ der es ermöglicht schwer kranke Patienten die eine sehr intensive und aufwendige Betreuung benötigen von Krankenhaus nach Krankenhaus zu transportieren.

Am Ende der Führung schauten wir noch kurz in das Materiallager. Spritzen werden dort nicht einzeln vorgehalten sondern in Kartons zu 100 Stück. In gleichen Dimensionen gibt es dort alles was man auf einem der vielen Fahrzeuge brauchen könnte. Zum Beispiel Infusionen, Verbands- und Schienungsmaterial und ganz vieles mehr. Nach dieser sehr interessanten Führung verabschiedeten wir uns von Tobias und machten uns auf den Heimweg.

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Tag der offenen Tür

Am 14. Juni ist es wieder soweit: Die Freiwillige Feuerwehr Obertürkheim öffnet die Tore ihres Gerätehauses in der Asangstrasse 12 zum Tag der offenen Tür. Direkt an der Straße nach Uhlbach gelegen, wird von 11:00 – 20:00 Uhr ein Programm für Jung und Alt geboten.
Die großen Besucher können im Rahmen eines Feuerlöschtrainings den richtigen Umgang mit einem Feuerlöscher üben oder sich zu allen Themen rund um das Thema „Brandschutz“ und „Feuerwehr“ informieren. Für die jüngeren Besucher werden Rundfahrten mit einem Feuerwehrauto angeboten. Die Jugendfeuerwehr Obertürkheim bietet allen interessierten Jugendlichen und deren Eltern Infos rund um das Thema Jugendfeuerwehr.
Aber auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Bei Flammkuchen, Würsten vom Grill und  frischen Maultaschen, ob in der Brühe oder mit hausgemachtem Kartoffelsalat können sich die Besucher stärken. Und selbstverständlich wird auch das Café Florian mit selbstgemachten Kuchen wieder seine Tore öffnen.
Sie sehen, es lohnt sich, am 14. Juni in Obertürkheim bei der Freiwilligen Feuerwehr in der Asangstrasse 12 vorbei zu schauen. Deswegen am besten schon heute diesen Tag ganz dick im Kalender anstreichen!


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Abnahme der Jugendflamme Stufe 1

Am 25.03. 2015 war es endlich soweit: Nach 3-monatiger Vorbereitungszeit stand die Abnahme der Jugendflamme Stufe 1 für 4 Jugendliche der Jugendfeuerwehr Obertürkheim an. Unter den Augen der gesamten Abteilungsleitung absolvierten die Jugendlichen die notwendigen Übungen.

Die Abnahme teilte sich in 2 Abschnitte:
Der erste Abschnitt der ersten Stufe umfasste einfache Tätigkeiten und Wissensgebiete aus dem Bereich der Feuerwehrtechnik. So sind die Themenbereiche Strahlrohr, Verteiler, diverse Knoten, Schlauchkunde und die korrekte Durchführung eines Notrufes zu beherrschen.

Alle Elemente dieses ersten Abschnitts sind Dinge, die sowieso in der feuerwehrtechnischen Ausbildung am Anfang eines "Jugendfeuerwehrlebens" stehen.Im zweiten Abschnitt der ersten Stufe kamen weitere Grundlagen wie Fahrzeug- und Eigensicherung, Hydrantenkunde und erste Hilfe zum Zuge.


Alle 4 Jugendlichen konnten in allen Aufgabenbereichen glänzen und die Anforderungen voll erfüllen. Michael Schütz überreichte im Rahmen einer kleinen Feier, zu der auch die Eltern gekommen waren, die Abzeichen und den Pass an folgende Jugendliche
•    Franziska
•    Fabian
•    Andreas und
•    Philipp.


Sein Dank galt auch den Jugendleitern Christian Karsch, Florian Ernst und Matthias Mayer, die die Jugendlichen in den letzten Wochen auf die Aufgaben vorbereiteten und auch mit Ihnen geübt hatten.


Alle 4 Jugendlichen waren sich auch einig, dass sie im Sommer die Stufe 2 in Angriff nehmen wollen. Dazu schon heute viel Erfolg!

Jugendflamme Stufe 1 Jugendflamme Stufe 1 Jugendflamme Stufe 1 Jugendflamme Stufe 1 Jugendflamme Stufe 1 Jugendflamme Stufe 1 Jugendflamme Stufe 1

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Schwarzer Rauch

Gemeinsame Übung der Jugendfeuerwehren Ober- und Untertürkheim
Dichter Rauch steigt aus dem Fahrstuhlschacht auf dem Gelände der Spedition Paule in der Augsburger Straße 704. Mittlerweile sind auch schon die ersten Passanten vor Ort und suchen nach der Ursache. Die Handys werden gezückt, doch da hört man schon das Sondersignal der anrückenden Feuerwehr. 3 Fahrzeuge biegen in die Einfahrt ein und fahren auf das Gelände. Doch nicht wie sonst üblich, steigen die Feuerwehrmänner der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr aus, sondern Jungen und Mädchen zwischen 12 und 16 Jahren in den Uniformen der Jugendfeuerwehr Stuttgart. Aber sonst ist kein Unterschied festzustellen. Die Gruppenführer erkunden sofort die Lage, während bereits im Hintergrund die Wasserversorgung aufgebaut wird. Jeweils ein Trupp pro Fahrzeug rüstet sich mit Atemschutzgeräten aus und bereitet sich auf den Einsatz vor. Auch hier ist nur ein kleiner Unterschied zu erkennen, denn auf den Atemschutzgeräten sind keine echten Pressluftflaschen montiert, sondern Attrappen, die trotzdem sehr realistisch aussehen und erst auf den zweiten Blick als solche erkannt werden. Mittlerweile haben die Gruppenführer die Lage erkundet und geben die ersten Befehle. Innerhalb kürzester Zeit ist eine Wasserversorgung aufgebaut und 2  Trupps beginnen mit der Suche nach eventuell vermissten Personen und des Brandherdes. Schon hört man über Funk die ersten Meldungen. „Gruppenführer 20/42 für Angriffstrupp 20/42.Eine verletzte Person gefunden.“  Kurz darauf ein weiterer Funkspruch: „Gruppenführer 29/42 für Angriffstrupp 29/42.Eine weitere verletzte Person gefunden!“.

Gruppenführer 29/42 für Angriffstrupp 29/42.Eine weitere verletzte Person gefunden!

Die beiden Gruppenführer geben sofort die nächsten Befehle und schon werden 2 Tragen und Sanitätsmaterial bereitgestellt. Mittlerweile haben sich auch die beiden Trupps, die die Wasserversorgung hergestellt haben, mit Atemschutz ausgerüstet und übernehmen nun die Aufgabe, den Brandherd zu suchen und zu löschen.
Nach knapp 20 min liegen die beiden Übungspuppen auf der Tragen, werden von den Jugendfeuerwehrmännern und -frauen versorgt und auch der Befehl „Feuer aus!“ kommt über die Funkgeräte. Ringsherum sieht man zwar verschwitzte, aber nur strahlende Gesichter. „Das war richtig cool!“, „Klasse, so was könnten wir öfters machen“, sind nur einige der Kommentare, die zu hören sind. Auch die Jugendleiter der beiden Wehren sind zufrieden. „Die Zusammenarbeit hat geklappt und alles lief reibungslos Hand in Hand!“ waren auch sie sich einig.
 Nach dem Befehl „Einsatz Ende!“  wurden beide Fahrzeuge wieder einsatzbereit gemacht und bei der anschließenden Einsatznachbesprechung im Feuerwehrhaus in Obertürkheim konnten die gesammelten Erfahrungen ausgetauscht und bei einem ordentlichen Vesper der Hunger und Durst gestillt werden.
Ein ganz besonderer Dank gilt der Spedition Paule, die den Jugendfeuerwehren ihr  Gelände und die Gebäude für die Übung zur Verfügung gestellt hat. Es ist heute nicht mehr selbstverständlich, dass jemand sich am Wochenende bereit erklärt, seinen Betrieb für eine Übung zur Verfügung zu stellen und dann auch noch bei den Vorbereitungen tatkräftig unterstützt. Dafür vielen Dank!

Mehr über die Jugendfeuerwehr: www.jugendfeuerwehr-obertuerkheim.de

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